estart – Elektrostarter bei Motorrädern

Elektrostarter bei Motorrädern

Der Begriff Elektrostarter wird umgangssprachlich auch Kickstarter genannt. In der Kurzform heißt der Kickstarter auch einfach nur Kicker weil man ihm praktisch gesehen einen Tritt gibt bzw. es wird auf ihn drauf getreten. Bei dem Kickstarter handelt es sich um einen Hebel mit Pedal welches häufig auch eingeklappt wird. Das Pedal wirkt dann mit der entsprechenden Übersetzung entweder auf die Kurbelwelle, den Primärkickstarter oder auf die Getriebevorgelegewelle, den sogenannten Sekundärkickstarter. Der Motor wird so zum Anlassen auf die entsprechende Drehzahl, mit einem oder mehreren Kicks auf das Pedal, gebracht. Es kommt aber häufig vor, dass gerade bei dem Start von Zweitaktmotoren diese in die falsche Richtung anlaufen. Dies hat dann zur Folge, dass der Hebel zurückschlägt und so schmerzhafte Prellungen, geschützt durch die richtige Lederkombi, verursachen kann. Gerade bei größeren Einzylinder-Viertaktmotoren ist enorm viel Kraftaufwand nötig, um das Pedal herunterzudrücken so dass man dieses dann über den Totpunkt hinaus gedreht werden kann. Bei vielen Maschinen gibt es jedoch einen Mechanismus der das Auslassventil öffnet, um so den Kompressionsdruck zu verringern. Bei diesem Mechanismus wird ein Seilzug betätigt der mit dem Kickstarter verbunden ist. Dies hat zur Folge dass das Herunterdrücken des Hebels nicht mehr so Kraftraubend ist. Der Kickstarter hat nichts mit dem Gemisch bzw. der Zündung zu tun. Der Kick- oder Elektrostarter versetzt den laufenden Motor in die Bewegung die er braucht um einen Zündprozess einzuleiten. Der erste Kick läuft bei den meisten Motorrädern ins Leere, d. h. das Motorrad springt nicht an auf Grund von Benzinmangel. Doch dies Der Kickstarter bei Motorrädern kann sich je nach Hersteller entweder auf der rechten oder linken Seite befinden. Ersatzteile für Kick- oder Elektrostarter gibt es bei allen gängigen Motorradherstellern oder im Internet.