Fahrerassistenz und Bedienassistenz für die Steuerung von Infotainment-Systemen

Viele Kraftfahrzeuge weisen heute eine Reihe technischer Raffinessen auf, die über die jeweiligen Bedienelemente des Fahrzeugs gesteuert werden. Um die Bedienung zu erleichtern, werden bereits seit Jahren Fahrerassistenzsysteme eingesetzt, die den Fahrer in bestimmten Situationen unterstützen und im Fall eines Unfalls schützen sollen. Natürlich wird auch der Fahrkomfort durch derartige Systeme angehoben. Klassische Fahrerassistenzsysteme greifen dabei sowohl autonom wie auch teilautonom in den Betrieb des Fahrzeugs ein, etwa in dem die Geschwindigkeit erhöht oder verringert wird.
Über das vom Bundesministerium ins Leben gerufene Projekt EMBASSI soll die Bedienbarkeit dieser im Fahrzeug vorhandenen Systeme erleichtert werden. In Kraftfahrzeugen kommen dabei Fahrerassistenz und Bedienassistenz Systeme für die Steuerung von Infotainment-Systemen zur Anwendung. Damit sollen einzelne Systeme miteinander vernetzt werden, gleichzeitig ist die einfachere Bedienung mit nur einem kleinen Assistenzgerät möglich. Insbesondere Menschen mit einer psychischen oder einer physischen Beeinträchtigung können hiervon profitieren, denn auch sie haben nunmehr die Möglichkeit, die vorhandenen technischen Systeme auf ihre Bedürfnisse abzustimmen und zielgerichtet zu nutzen.
Fahrerassistenz und Bedienassistenz Systeme für die Steuerung von Infotainment-Systemen funktionieren dabei über einen kleinen, mobilen Assistenten, der eine drahtlose Verbindung zu den verschiedenen Geräten aufbauen kann. Diese greifen dann auf externe Geräte zu, die über eine standardisierte EMBASSI-Schnittstelle verfügen. So ist es möglich, über den kleinen Assistenten nahezu alle Geräte zu steuern, und zwar je nach Wunsch per Sprache, Tastenfeld oder Joystick.
Durch die kleinen mobilen Assistenten können dann im Fahrzeug Handys, Radio und weitere technische Geräte gesteuert werden, die während der Fahrt nur mit Risiken geschalten werden können. Auch ohne Behinderung kann der Fahrer die Fahrerassistenz und Bedienassistenz Systeme für die Steuerung von Infotainment-Systemen nutzen und so voll und ganz auf die Autofahrt selbst zu konzentrieren. Ablenkungen gibt es mit diesen Systemen somit kaum noch, was die Unfallstatistiken positiv beeinflussen wird.
Die Bedienung der kleinen Assistenten hingegen ist sehr einfach gehalten, zudem verfügt dieser über die Möglichkeit, häufige Anwendungen zu speichern und diese immer wieder neu abzurufenAlle Fahsystemassisten sind nur eine Unterstützung für den Fahrer. Ein Führerschein und somit die offizielle Befähigung zur Führung eines Fahrzeuges sind und bleiben natürlich Grundvoraussetzung.